Ich sitze am PC, klicke mich durch unzählige Fotos der vergangenen vier Wochen und schwelge jetzt schon in Erinnerungen. Gemeinsam mit meiner Freundin habe ich die letzten vier Wochen in Schottland verbracht und durfte ein unglaublich spannendes Land kennen lernen. Mit seinen knapp 80.000 km2 ist Schottland noch nicht einmal so groß wie Österreich, doch die Landschaft ist derart Vielseitig, sodass der kleine Landesteil von Großbritannien starke Ähnlichkeiten mit Kanada, Skandinavien oder Alaska hat. Hinter jeder Ecke verbirgt sich ein völlig neues Landschaftsbild. Angefangen von zerklüfteten Gebirgszügen, inmitten derer sich unzählige Meeresausläufer durch die Landschaft schlängeln, bis hin zu weitläufigen Hügellandschaften oder mystischen Seen ist alles dabei. Auf dem Weg nach Schottland machten wir einen Zwischenstopp in Paris, fuhren mit der Fähre von Dünkirchen nach Dover und anschließend in einem Tag bis an die schottische Westküste in ein kleines Städtchen Namens Troon. Insgesamt wird es acht Beiträge zu unserem Road Trip durch Schottland geben, die ich in den nächsten Tagen auf meiner Website veröffentlichen werde.


Verträumtes Paris bei Nacht. Die Wärme der Stadt spuckt Massen von Menschen aus, die es wie Mücken angezogen vom Licht zur Musik zieht. An den Ufern der Seine sprudelt und tanzt die Masse zum Rhythmus der Stadt. Wer nicht tanzt der isst, als hätte die Enge der Häuser sie auf die Straßen getrieben, wo sie mit mitgebrachtem Essen Paris in ein einziges Picknick verwandeln. Wer Paris erleben will, der gehe bei Nacht auf die Straßen. Zwischen den leeren Touristenattraktionen glitzert Paris. Die Grenzen Paris scheinen unsichtbar, zwischen den Clubs der Mittelschicht und Restaurants findet man geflohene Leute die voller Hoffnung Zeltburgen bauen und ein Leben aus dem Nichts führen.

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