Nach unserer letzten Tour in den Cairngorms waren wir froh, als zwei Tage später in Aberdeen die Sonne durch die Wolken blinzelte und wir endlich Gelegenheit hatten, unsere nassen Sachen zu trocknen. Nachdem das erledigt war ging es weiter nach Stonehaven, wo wir einen gemütlichen Platz direkt am Meer fanden. Stonehaven ist bekannt für das Stonehaven Castle, einer alter Ruine direkt an den Klippen. Wir vermuteten den ein oder anderen  Touristenbus, also statteten wir dem Castle früh morgens einen Besuch ab. Gerade als wir ankamen rollte dichter Nebel heran und verhüllte die alte Ruine, sodass sich mal wieder ein mystisches Bild bot.

Am selben Tag schafften wir es noch nach Edinburgh, unserem letzten Stop auf unserer Tour durch Schottland. Pünktlich zur letzten Woche des fringe Festivals, einem Musik und Kulturfestival in Edinburgh, erlebten wir die Stadt von seiner impulsivsten Seite und verbrachten einige verrückte Tage und Nächte in einer sehr beeindruckenden Stadt. Als wir in Edinburg die Sachen packten, fing es an zu regnen. Das schlechte Wetter begleitete uns bis nach London, sodass wir dort einen Tag früher ankamen als geplant, somit aber reichlich Zeit hatten, um der dritten Hauptstadt nach Paris und Edinburgh einen ausgiebigen Besuch abzustatten.

Als wir nach vier Wochen wieder mit der Fähre in Dünkirchen ankamen fühlte es sich an, als wäre es gestern gestiegen als wir das Schiff betraten. Wir verließen die Insel mit unzähligen tollen Eindrücken, Fotos und absolut keinem Geld in den Taschen. Der Wechselkurs machte unserem Geldbeutel etwas zu schaffen, wir wollen Schottland jedoch noch einmal erleben, schließlich gilt es im Norden der Insel noch viel unberührter Natur zu entdecken.

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